Seiendes

Alles, was ist; das, was am Sein teilhat. Das Seiende (ens) ist der allgemeinste Begriff der Ontologie: Alles, was in irgendeiner Weise ist, ist ein Seiendes — Substanzen und Akzidenzien, Reales und Ideales, Mögliches und Wirkliches.

Das Seiende setzt das Sein voraus: Ohne Sein gibt es kein Seiendes. Diese Unterscheidung zwischen Seiendem (ens) und Sein (esse) ist für die thomistische Ontologie grundlegend. Die Person ist das vollkommenste Seiende in der gesamten Natur (perfectissimum in tota natura, Thomas von Aquin). Die Personalontologie ordnet alle Seienden in eine Hierarchie: Anorganisches, Pflanzliches, Tierisches, Personales (vgl. Bexten 2017, S. 130–140).

Ontologische Einordnung:

Ontologische Beziehungen:

  • setzt voraus: Sein

Kapitelzuordnung: Kapitel 4: Personsein, Kapitel 2: Methode

Siehe auch: Sein, Substanz, Person, Technologie, Seinsmodus, Existenzform, Absolutes Sein, Mögliches Sein, Soseinseinheit, Metaphysik, Thomas von Aquin, Aristoteles