Tod
Der Tod ist das Ende der leiblichen Existenz der Person. Er markiert das Ende der Lebensspanne und ist als Ereignis — nicht als Prozess — zu verstehen (der Prozess ist das Sterben). Die Ontologie lässt die Frage nach einem Fortleben der geistigen Substanz nach dem Tod offen. Als Gegenpol zur Empfängnis bildet der Tod die andere Grenze des irdischen Personseins. Die Würde der Person gilt bis zum Tod uneingeschränkt — und die Achtung vor dem Verstorbenen bezeugt, dass die Person als Jemand in Erinnerung bleibt, nicht als Etwas.
Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Ereignis, Prozess; markiert Ende von: Lebensspanne, Postnatale Phase
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