Herz-Lungen-Maschine
Die Herz-Lungen-Maschine ist ein medizinisches Gerät, das die Pump- und Beatmungsfunktion von Herz und Lunge maschinell übernimmt. Bei irreversiblem Hirnfunktionsausfall ist sie die zentrale Form der maschinellen Lebenserhaltung. Aus personalontologischer Sicht wirft die Herz-Lungen-Maschine grundlegende Fragen auf: Solange der Leib als beseelter Leib existiert, ist die Person am Leben — die maschinelle Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen kann jedoch die Grenze zwischen Personsein und bloßer Funktionserhaltung verwischen. Die Frage nach dem Einsatz oder der Beendigung maschineller Lebenserhaltung berührt unmittelbar die Würde der Person und die Personalistische Norm.
Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Maschinelle Lebenserhaltung