In-vitro-Fertilisation

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine Form der künstlichen Befruchtung, bei der Ei- und Samenzelle außerhalb des mütterlichen Leibes im Labor zusammengeführt werden. Neben der Trennung von Zeugung und Liebesakt bringt die IVF regelmäßig die Erzeugung überzähliger Embryonen mit sich, die eingefroren, verworfen oder zu Forschungszwecken verbraucht werden — eine schwere Verletzung des Rechts auf Leben der betroffenen Personen. Jeder so entstandene Embryo ist menschliche Person mit voller ontologischer Würde. Die IVF löst die Zeugung aus dem personalen Kontext der ehelichen Hingabe und kann zur Fragmentierung der Elternschaft in genetische, austragende und soziale Mutterschaft führen.

Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Künstliche Befruchtung

Siehe auch