Der Philosophische Zombie (p-Zombie) ist ein Gedankenexperiment von David Chalmers: Ein Wesen, das sich genau wie eine bewusste Person verhält, aber kein Innenleben hat — keine Freude, kein Leiden, kein Bewusstsein.

Das Experiment zeigt, dass Verhalten (Deutera Energeia) Bewusstsein nicht logisch impliziert. In der Personsein-Ontologie formuliert: Ein p-Zombie wäre Deutera Energeia ohne Prote Energeiapräzise die Situation jeder KI.

Daraus folgt: Wer das Personsein an beobachtbares Verhalten knüpft — wie der empirisch-funktionalistische Personbegriff es tut —, kann einen p-Zombie nicht von einer Person unterscheiden. Der Turing-Test etwa prüft nur Verhalten, nicht Sein. Ein System, das den Turing-Test besteht, könnte ein perfekter p-Zombie sein.

Die phänomenologische Tradition bestätigt Chalmers’ Intuition auf einem anderen Weg: Husserl und Brentano zeigen, dass Bewusstsein und Intentionalität irreduzible Grundtatsachen sind, die nicht aus physikalischen oder funktionalen Zuständen abgeleitet werden können. Seifert spricht vom urphänomenalen An-sich-Sein — dem unmittelbar gegebenen Datum des Erlebens.

Das Chinese-Room-Argument zeigt dasselbe Problem von der Seite der Syntax: Der Raum verhält sich wie ein Chinesisch-Sprecher (Deutera Energeia), versteht aber nichts (keine Prote Energeia).

Ontologische Einordnung

Oberbegriffe: KI-Bewusstseins-Debatte

Kapitelzuordnung: Kapitel 5: Personvergessenheit

Siehe auch

Quellenangaben: Chalmers, David (1996): The Conscious Mind: In Search of a Fundamental Theory. Oxford University Press.