Über die Konzeptseiten

Herkunft

Die Konzeptseiten dieses Projekts sind abgeleitet aus einer formalen Ontologie des menschlichen Personseins, die der Autor auf Grundlage seiner Dissertation entwickelt hat:

Bexten, Raphael E. (2017). Was ist menschliches Personsein? Der Mensch im Spannungsfeld von Personvergessenheit und unverlierbarer ontologischer Würde. Dissertation. Eichstätt.

Die Ontologie formalisiert die zentralen Begriffe, Beziehungen und Axiome der Dissertation in einer logisch strengen, widerspruchsfreien Struktur. Die Konzeptseiten übersetzen diese formale Struktur zurück in verständliche Sprache — sie machen sichtbar, was die Ontologie in ihren Klassen, Relationen und Axiomen festhält.

Die Gedanken, Argumente und philosophischen Positionen sind die des Autors. Sie entspringen seiner aktuellen Arbeit an der Ontologie und gehen in vielen Anwendungsbereichen — etwa Künstliche Intelligenz, KI-Ethik, Krieg, Technologie, Geld, Macht, Fürsorge — über die Dissertation hinaus.

Werkzeugliche KI-Unterstützung

Bei der Erstellung der Konzeptseiten wurde eine Künstliche Intelligenz (Claude Opus von Anthropic) als werkzeugliche Hilfe eingesetzt — gemäß derselben Methodik, die im Vorwort für den Buchtext beschrieben ist (vgl. Negro (2025)). Die KI hat bei der Formulierung und Strukturierung geholfen, aber die philosophischen Inhalte — Begriffe, Axiome, Beziehungen, ethische Urteile — stammen aus der Ontologie des Autors.

Die KI ist selbst kein Erkenntnissubjekt: Sie besitzt weder Wahrheitsfähigkeit noch Gewissen, weder Einsicht noch Selbstbewusstsein (vgl. Künstliche Intelligenz). Sie ist ein Werkzeug — etwas, nicht Jemand.

Ontologische Grundlage

Jede Konzeptseite gibt an, welcher Klasse, welchen Oberbegriffen und welchen Beziehungen das jeweilige Konzept in der Ontologie zugeordnet ist (“Ontologische Einordnung”). Diese Angaben entsprechen den formalen Definitionen in der Ontologie und sind überprüfbar.

Die Ontologie selbst erhebt den Anspruch auf vollständige Widerspruchsfreiheit — jedes Axiom ist mit allen anderen verträglich. Mehr dazu unter Über das Projekt: Vollständige Widerspruchsfreiheit.

Hinweis zu ethischen Urteilen

Die ethischen Urteile auf den Konzeptseiten beziehen sich gemäß der Logik der Ontologie ausschließlich auf Handlungen — niemals auf Personen. Jede Person besitzt unverlierbare Würde, unabhängig davon, was sie tut oder getan hat. Es gilt immer und ausnahmslos die Personalistische Norm.

Mehr dazu: Hinweis zu ethischen Urteilen


Raphael E. Bexten