Das geistige Substanzsein im Leib (nach Conrad-Martius: hypokeimenales pneumatisches Sein); die eine, nicht reduzierbare, urphänomenale Wirklichkeitsform des menschlichen Personseins. Die Grundwirklichkeitsform ist der zentrale Begriff der Personalontologie: Sie bezeichnet das eine Sein der Person, das sich in drei Dimensionen entfaltet.
Die Grundwirklichkeitsform ist nicht reduzierbar auf rein stoffliche Substanz, pflanzliche Substanz oder tierische Substanz — sie ist etwas wesensmäßig Neues und Irreduzibles. Sie geht der Ersten Dimension ontologisch voraus: Die Erste Dimension setzt die Grundwirklichkeitsform voraus, nicht umgekehrt (vgl. Bexten 2017, S. 178–192).
Ontologische Einordnung:
- Unterbegriffe: Dimension der Grundwirklichkeitsform
Ontologische Beziehungen:
- geht ontologisch voraus: Erste Dimension
- ist nicht reduzierbar auf: Rein Stoffliche Substanz, Tierische Substanz, Pflanzliche Substanz
Kapitelzuordnung: Kapitel 4: Personsein
Quellenangaben: Bexten 2017, S. 231–244 (Wirklichkeitsform menschlichen Personseins und ihre drei Dimensionen).
Weitere Quellen:
- Conrad-Martius, H.: Das Sein (1957). München: Kösel. (Hypokeimenales pneumatisches Sein als Grundbegriff)
Siehe auch: Dimension der Grundwirklichkeitsform, Erste Dimension, Zweite Dimension, Dritte Dimension, Personsein, Person, Geistige Substanz, Wirklichkeitsform, Prote Energeia, Hedwig Conrad-Martius