Genetische Mutterschaft

Die genetische Mutterschaft bezeichnet die biologische Beziehung der Frau zum Kind, deren Eizelle bei der Befruchtung verwendet wurde. In der natürlichen Ordnung ist sie identisch mit der austragenden und der sozialen Mutterschaft: Dieselbe Frau, die die Eizelle gibt, trägt das Kind aus und erzieht es. Erst durch reproduktionsmedizinische Verfahren wie die Eizellspende oder die In-vitro-Fertilisation wird diese Einheit aufgespalten. Die Trennung der genetischen von der austragenden und sozialen Mutterschaft stellt eine Form der fragmentierten Elternschaft dar, die der personalen Einheit der Eltern-Kind-Beziehung widerspricht.

Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Mutterschaft

Siehe auch