Soziale Mutterschaft

Die soziale Mutterschaft bezeichnet die Beziehung der Frau zum Kind, die die Verantwortung für seine Erziehung und Entfaltung übernimmt. In der natürlichen Ordnung ist sie mit der genetischen und der austragenden Mutterschaft in einer Person vereint. Die soziale Mutterschaft umfasst die langfristige Begleitung des Kindes in der Aktualisierung aller drei Dimensionen des Personseins. Ihre Trennung von der genetischen und austragenden Mutterschaft durch reproduktionsmedizinische Verfahren stellt eine Form der fragmentierten Elternschaft dar, die beim Kind zu Identitätskonflikten führen kann.

Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Mutterschaft

Siehe auch