Basale Relation

Die basale Relation bezeichnet das mengentheoretische Verhältnis zwischen der Menge der Menschen und der Menge der Personen. Fünf solcher Relationen sind logisch möglich (vgl. Bexten 2017, Kap. 3.3.2—3.3.3). Von diesen fünf wird in der Dissertation die zweite basale Relation (bR2) als die adäquate erkannt und verteidigt: Alle Menschen sind Personen, aber nicht alle Personen sind Menschen — die Menge der Menschen ist eine echte Teilmenge der Menge der Personen. Die übrigen vier Relationen, darunter die Behauptung, nicht alle Menschen seien Personen (bR3, bR4), werden als inadäquat zurückgewiesen. Diese Analyse ist grundlegend für die gesamte Ontologie des Personseins, da sie die Frage nach dem Verhältnis von Menschsein und Personsein auf eine präzise begriffliche Grundlage stellt.

Ontologische Einordnung: Kapitelreferenz: Kap. 3.3.2—3.3.3

Siehe auch: