Dimensionsübergang
Der Dimensionsübergang ist der Prozess des Übergangs von einer Dimension der Grundwirklichkeitsform zur nächsten. Er kann graduell sein — wie beim Bewusstseinserwachen, dem Übergang von der Ersten zur Zweiten Dimension — oder auch rückläufig, etwa bei Demenz, wenn ein Mensch von der Zweiten Dimension in einen Zustand zurückkehrt, der der Ersten Dimension ähnelt. Entscheidend ist: Das Personsein bleibt bei jedem Dimensionsübergang unverändert. Der Dimensionsübergang betrifft die Ebene der deutera energeia (der Tätigkeitsakte), nicht die prote energeia (den Seinsakt). Die Person bleibt dieselbe Person, unabhängig davon, in welcher Dimension sie sich aktuell befindet.
Ontologische Einordnung: Oberbegriff: Entwicklungsprozess, Prozess
Siehe auch: