Zum Phänomen der Personvergessenheit
Stephen Schwarz: Die verratene Menschenwürde. Abtreibung als philosophisches Problem (Communio, 1992; mit Vorwort von Robert Spaemann).
Schwarz zeigt in klarer, argumentativer Sprache, dass die gängigen Einwände gegen das Personsein des Embryos nicht stichhaltig sind. Das Buch ist keine Polemik, sondern eine nüchterne philosophische Untersuchung, die ihre Argumente Schritt für Schritt aufbaut. Das Vorwort Spaemanns ordnet die Diskussion in einen weiteren Zusammenhang ein.
Robert Spaemann: Das unsterbliche Gerücht. Die Frage nach Gott und die Täuschung der Moderne (Klett-Cotta, 2007).
In diesem Buch geht Spaemann der Frage nach, was geschieht, wenn eine Gesellschaft die Grundlagen ihres Menschenbildes vergisst. Es ist kein Buch über Personsein im engeren Sinne, aber es zeigt den größeren Zusammenhang: Wer den Sinn für die Wirklichkeit der Person verliert, verliert am Ende den Sinn für die Wirklichkeit überhaupt.
Vollständige bibliographische Angaben im Literaturverzeichnis.
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